RUNDGANG
Gestaltung der Aussenansicht
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Das
zweigeschossige
Hauptgebäude
bildet eine vierflügelige
rechteckige Anlage um einen Innenhof,
die vier niedrigen
Ecktürme mit
Zeltdächern
springen
in
einen Graben vor.
Die Kapelle im Nordostturm
wird durch hohe spitzbogige
Maßwerkfenster
hervorgeho-ben, die
in "barocker
Gotik" ausgeführt
sind.
Das
Schloss ist heute
nur noch an der Hauptfront
im Süden teilweise
mit der ursprünglichen Ringmauer umgeben,
die den ehemals mit
Wasser gefüllten
Graben säumte.
Die
Anlage ist symmetrisch
und in die Breite
entwickelt; die Mitte
wird durch das Portal und das darüberliegende
Doppelfenster hervorgehoben.Über
die ehemalige Zugbrücke gelangt man zum Haupteingang,
der aus einem rundbogigen
Durchfahrtstor und
einer kleineren,
ebenfalls rundbogigen
Gehtür besteht.
Das rustizierte Portal
ist aus Kalkstein
gearbeitet und wird
rechts und links
von toskanischen
Halbsäulen flankiert.

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Die
Fassade des Schlosses
präsentiert
sich ohne strenge
Gliederung: die beiden
Geschosse sind nicht
voneinander abgetrennt,
sondern gehen ineinander über.
Unter den Fenstern
des Erdgeschosses
verläuft ein Sockelgesims: hier
dürfte zugleich
die Grenze des Wasserspiegels
des Grabens gewesen
sein.
Die
Fenster beider Geschosse
werden oben durch
einen Sturz und unten
durch ein Sohlbankgesims
abgeschlossen. Früher
waren über dem
Sturz aller Fenster
des Obergeschosses
an den Rändern
stark profilierte
Voluten angebracht,
auf denen oben Kugeln
aufsassen; in der
Mitte ragten verschieden
geformte Mascarons
aus der Mauer hervor.
Die
wenigen, heute noch
erhaltenen, Mascarons sind stark plastisch
herausgearbeitet
und ihre Gesichtszüge
markant hervorgehoben.
Auch unterhalb der
Sohlbankgesimse waren
die Fenster mit Stuckschmuck
versehen: seitenverkehrt
zum oberen Volutensystem
treffen die Voluten
in der Mitte des
Gesimses aufeinander
und werden durch
ein Band verbunden
, aus dem eine Lilie
nach unten herauswächst.

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Der Stuckfries unter dem
Dachsims
verlief
einst um
das ganze Schloss.
Heute ist er
nur noch
am Westflügel,
fast über
die ganze
Länge,
erhalten
und wurde
in den
Jahren
1995/96
restauriert.
Das Rankenwerk
mit seinen
akanthusblattähnlichen
Formen
bietet
ein reiches
Bildprogramm:
Vogelköpfe
und Jagdszenen;
Putti,
entweder
stehend
oder laufend,
die unheimliche
Tierfratzen
und Schnäbel
abwehren
oder Blätterspiralen
und Früchtegirlanden
hinter
sich herziehen.
Am Südostturm
sind zwei
reich geschmückte Kartuschen erhalten,
deren Knorpelwerk
in das
Kranzgesims übergeht,
zwei Putti
halten
sie in
Händen.
An der
südlichen
Front ist
die Flucht
des Aeneas
aus dem
brennenden
Troja ,der
seinen
alten Vater
auf den
Schultern
trägt
dargestellt
und auf
der Ostseite
der Raub
des Jünglings
Ganymed
durch den,
in einen
Adler verwandelten
Zeus. Der
Südostturm
wurde in
den Jahren
1998/2000
restauriert.
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Die Innenräume
Im Schloss gibt es zwei reich verzierte Stuckräume nach oberitalienischer Tradition.
Auf der Südseite befindet sich über der Toreinfahrt ein Raum mit prachtvoller Stuckdecke aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Der Raum hat eine hochgewölbte Decke mit vier Stichkappen und in der Mitte einen länglichen dreigeteilten Spiegel, der drei reich gestaltete Rosetten trägt.
Der Gewölbespiegel ist an den Längsseiten im Norden und Süden des Raumes durch beschlagähnliche Spangen, die eine Rosette tragen, mit den zwei großen Stichkappen verbunden. In diesen Stichkappen, die durch Schmuckstäbe eingefasst sind, befindet sich jeweils eine große Kartusche, an deren Spitze ein Putten-Kopf sitzt.
Die ebenfalls mit Schmuckstäben eingefassten kleineren Stichkappen an der Ost- und Westseite des Raumes sind durch Kartuschen mit der Breitseite des Gewölbespiegels verbunden, auch hier ist reichhaltiges Rankenwerk dargestellt.
Ebenfalls auf der Südseite, westlich vom oberen Stuckraum, befindet sich ein zweiter, bedeutend kleinerer Raum mit Stuckausstattung.
Er hat eine ebenso hochgewölbte Decke mit einem kleinen länglichen dreigeteilten Spiegel, der an den Enden zwei Kreise und in der Mitte ein mit Rosetten bereichertes Achteck enthält; die Decke wird von zehn Stichkappen geteilt.
Sämtliche Stuckelemente waren durchgehend von einer vielschichtigen Kalktünchschichte, etwa einen Zentimeter dick, überzogen und stark entstellt. Die Decke wurde von 1996-2004 restauriert.
Bei allen besprochenen Stuckarbeiten handelt es sich um hochrangige Arbeiten italienischen Ursprungs, die dem üblichen Innendekorationsschema des 17.Jahrhunderts entsprechen.
Vom Programm her entspricht der Deutschkreutzer Stuck durchaus dem üblichen italienischen Formenrepertoire. Beachtenswert sind hier sowohl die besonders plastische und scharf konturierte Ausarbeitung, etwa der Grotesken-Dekoration, als auch die liebevoll realistisch ausgestaltete vegetabile Ornamentik.
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Schlosskapelle
Im nordöstlichen Turm ist die Schlosskapelle eingerichtet, die 1981 renoviert und neu eingeweiht wurde.
Die Spitzbogen der hohen Fenster sind in vierblattförmiges Maßwerk aufgeteilt und wurden durch Glasmalereien von Anton Lehmden bereichert.
Der quadratische Raum ist an seinen vier Ecken durch jeweils einen L- förmigen korinthischen Pilaster mit Cherubs-Kopf gegliedert.
Das Spiegelgewölbe mit seinen acht Stichkappen ist durch eine reiche Stuckatur geschmückt, die ehemals farblich abgesetzt war.
Vom Gewölbespiegel bis zu den eben erwähnten, die Ecken abschließenden Pilaster-Kapitellen, ziehen sich schmale, durch Schmuckstäbe eingefasste Wandstreifen hinunter in denen sich ovale Bildfenster befinden, auf denen die Kardinaltugenden dargestellt sind. Ehemals reich gestalteter Schnitzaltar, 1646 datiert.
Heute befinden sich nur die Holzfiguren des Hl. Johannes des Täufers und des Hl. Georg in der Kapelle links und rechts vom Steinaltar, fast so wie einst: als eben diese beiden Heiligen auf Konsolen seitlich des Schreines angeordnet, die Kruzifix-Gruppe flankierten.
Der Gekreuzigte, geschmückt mit einer vergoldeten Dornenkrone, früher Zentrum eben jener Kruzifix-Gruppe, dem heute ein Arm und ein Bein fehlen krönt dennoch die Wand über dem Altar.

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Castle Deutschkreutz
Castle Deutschkreutz, built in 1625 in the style of the Italian Renaissance is located in Burgenland about 5 km from the Hungarian border.
The castle was a typical combination of a lord’s residence and a ranch. It has four wings with two floors around a rectangle shaped court and four low corner towers. The castle also used to be surrounded by a moat.
Since 1966, it has been in the possession of the artist Anton Lehmden, who is carefully but consequently renovating it. Now it has an 800 m² gallery ofmand gives an impression of the artistic work of its owner.

Le château de Deutschkreutz
au Burgenland Central fut construit dans le style de la renaissance italienne et ne se trouve qu’à 5km de la ville de Sopron en Hongrie.
La construction du château est une combinaison typique pour cette région frontière, un mélange entre manoir, fort et ferme. Les quatre ailes s’élèvent en deux étages autour d’une cour intérieure rectangulaire et les quatre tours basses aux toits en pavillon saillissent légèrement dans le fossé d’eau d’autrefois.
Depuis 1966 il se trouve dans la propriété de l’artiste Anton Lehmden qui depuis le rénove conséquemment mais en douceur; de plus il offre sur plus de 800 m2 un aperçu global sur l’œuvre artistique de son possesseur.

Il Castello di Deutschkreutz
nel Burgenland centrale fu costruito nel stile del Rinascimento italiano ed è situato a circa 5km della città di Sopron in Ungarica.
La costruzione del castello è una combinazione tipica per quella regione di frontiera, un collegamento di maniero, fortezza e fattoria. Le quattro ali in due piani s’elevano intorno una corte interiora rettangolare e le quattro torre basse al tetto in padiglione sporgono leggermente nel fossato d’acqua di una volta.
Da 1966 si trova nella proprietà dell’artista Anton Lehmden chi da questo momento lo rinnova con dolcezza e conseguenza. Per di più offre su 800m2 una vista integrale sull’opera artistica del suo possessore.